Implantationstechnik:
Das Entscheidende beim Implantieren und Fixieren von BioSeed®-C.

Implantationstechnik

Die Vorbereitung

Implantationstechnik_1

Die defekte Zone wird mit Hilfe einer Kürette präpariert. Dabei wird bis zum subchondralen Knochen debridiert. Es wird je nach Defekt eine geometrische (rechteckige, dreieckige oder trapezoide) Form vorbereitet, die dem Transplantat eine optimale primäre Defekt-anpassung sichert.

Es ist ratsam, das gesamte beschädigte Knorpelgewebe zu entfernen. Ist die zu behandelnde Zone sehr tief, können zwei Transplantate übereinander gesetzt werden. Bei noch tieferen Defekten kann das subchondrale Knochenlager mit Spongiosa aufgebaut und anschließend das Chondrozytentransplantat appli-ziert werden (Abb. 5).

Der präparierte Bereich wird ausgemessen und BioSeed®-C wird auf die entsprechende Größe zugeschnitten (Abb. 6-7).

Die Transplantation

Implantationstechnik_2

Zur Fixierung von BioSeed®-C stehen verschiedene Alternativen zur Verfügung:

  • Fibrinkleber
  • Knorpelnaht
  • transossäre Verankerung durch Knoten
  • bioresorbierbare Nägel (z.B. SmartNail™)

Zur Behandlung von großen Defekten oder Defekten ohne randständigen Knorpel sollte ein Transplantat stabil und sicher fixiert werden. Es empfiehlt sich hierbei die Fixation mit bioresorbierbaren Nägeln (Abb. 8-9).

Diese Methode kann sowohl arthrotomisch als auch arthroskopisch angewendet werden. Für die Bohrungen werden spezielle Kirschnerdrähte (Ø 1,5 mm) mit einer runden Spitze benötigt, um ein Aufwickeln des Transplantates zu vermeiden. Die Nägel (Abb. 8) werden mit einem chirurgischen Hammer im rechten Winkel zum Defekt in das Transplantat eingeschlagen (Abb. 9).